Kielhornschule wird Projektschule im Antidiskriminierungsnetzwerk „Schule der Vielfalt“

Am 03.05.2017 war es soweit: Mit der Kielhornschule in Dortmund wird die erste Förderschule offiziell als Projektschule im Antidiskriminierungsnetzwerk Schule der Vielfalt teilnehmen.

Nach längerer Vorbereitung wurde das offizielle Schild im Eingangsbereich der Schule angebracht und der Projektauftakt gefeiert. Damit wird für alle sichtbar, was das Bestreben aller als Schulgemeinschaft ist: Come in – wir sind offen! lesbisch – schwul – bi – hetero – trans*. Am 22.03.2017 hatte bereits die Schulkonferenz, in der Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler sitzen, die Teilnahme am Projekt beschlossen – entsprechend des Schulmottos: Mittendrin und echt dabei.

Schule der Vielfalt begleitet Schulen bei ihrem Weg zu mehr Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, unterstützt sie bei Aktionen gegen Homophobie und Transphobie, und bildet Lehrkräfte und die Schulsozialarbeit fort. In Nordrhein-Westfalen ist Schule der Vielfalt seit 2012 ein Kooperationsprojekt gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW.

Am Netzwerk teilnehmende Projektschulen behaupten nicht, sie seien eine Schule, an der es keine Diskriminierung zum Beispiel aufgrund der Herkunft, der sexuellen oder geschlechtlichen Identität oder aufgrund von Behinderungen gebe. Vielmehr haben sie den Anspruch, sich mit diesen gesellschaftlich tief verwurzelten Problemen von Diskriminierungen bewusst und nachhaltig auseinanderzusetzen. Für das Projekt sind diese Ansätze zur Akzeptanz wichtige Aspekte für einen respektvollen Umgang und ein gutes Schulklima.

Dazu erklärt Frank G. Pohl, der Landeskoordinator des Projekts: „Seit seiner Gründung versteht sich Schule der Vielfalt als inklusives Antidiskriminierungsprojekt. Umso größer ist bei den Projektpartnern nun die Freude, dass sich die Schulgemeinschaft der Kielhornschule als erste Förderschule in einer Selbstverpflichtung öffentlich zu Vielfalt und Akzeptanz aller, unabhängig von sexueller und geschlechtlicher Identität, erklärt.“

Die Kielhornschule ist die 21. Projektschule und – neben dem Max-Planck-Gymnasium – die zweite teilnehmende Schule in Dortmund.

Werbeanzeigen

Fahrradstafette der Dortmunder Förderschulen startet an der Kielhornschule

Mit einer großen Auftaktveranstaltung an der Kielhornschule ist die 14. Fahrradstafette der Dortmunder Förderschulen gestartet. Bis zum 30.06.17  durchwandert die Fahrradstafette das gesamte Dortmunder Stadtgebiet und wird per Rad weitergereicht.

Ziel der Fahrradstafette ist in erster Linie die Vertiefung der Kenntnisse aus der Radfahrausbildung und somit um die Förderung der Mobilitätskompetenz.

Unterstützt wird die Fahrradstafette vom Fahrradclub ADFC und der Dortmunder Polizei (Verkehrssicherheitsberatung, Bezirksdienst).

1. Kielhorn-Bottle-Flip-Meister gefunden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mit über sechzig Teilnehmer_innen ging am heutigen Freitag die erste Bottle-Flip-Meisterschaft an der Kielhornschule zu Ende.

Während der Schulversammlung kam es zu einem hochdramatischen Entscheidungsstechen zwischen Mikael, Silas und unserem Schulhausmeister Herrn Most, das Silas erst in der letzten Sekunde für sich entscheiden konnte.

Alle Schüler_innen hatten sehr viel Spaß, so dass einer weiteren skurrilen Schulmeisterschaft nichts im Wege steht.

“Urban Blind Date“ im Dortmunder U

Schülerinnen und Schüler der Kielhornschule und der Dellwigschule haben im Rahmen einer Kunst-AG im gebundenen Ganztag an einem Projekt des Dortmunder U teilgenommen.

Die Kunstwerke wurden hin und hergeschickt. Erst zur Ausstellungseröffnung am 30.03.17 haben sich die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal gesehen und kennen gelernt.

Das Projekt “Urban Blind Date“ wurde von den Künstlerinnen Eta Gerdes und Dagmar Lippok betreut.

Die Ausstellung ist im Dortmunder Uim 2. Stock bis zum 23.04.2017 kostenfrei zu sehen.

Pressetermin zur Grisar-Ausstellung

Am Dienstag, 28.03., fand ein gemeinsamer Besuch der beteiligten Schulen in der Ausstellung „Erich Grisar – Ruhrgebietsfotografien 1928 – 1933“ statt. Auch unsere Schüler_innen haben bei diesem Termin ihre Werke vorgestellt.

Die Schülerarbeiten wurden dabei so positiv aufgenommen, dass vom LWL mittlerweile entschieden wurde, ein eigenes Begleitheft zur Ausstellung zu veröffentlichen.

Mehr Infos gibt es bei echt-nordstadt.de 

Die Kielhornschule stellt einmal mehr auf Zeche Zollern aus

Auf der Zeche Zollern in Dortmund Bövinghausen findet zur Zeit eine Ausstellung des Fotografen, Journalisten und Autors Erich Grisar statt. Erich Grisar (1898 – 1955) wuchs in der Dortmunder Nordstadt auf. Er nutzte vielfältige Möglichkeiten, um das Leben seiner Zeit zu beschreiben. In der Ausstellung werden knapp 200 Fotos präsentiert, auf denen Grisar das Alltagsleben in der Nordstadt (Städtisches Leben, Kindheit sowie Arbeit und Alltag im industriellen Ballungsraum) festgehalten hat.

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Kielhornschule haben in Anlehnung an Erich Grisar selbst in der Nordstadt fotografiert und dadurch das Leben in der heutigen Nordstadt dokumentiert und Bezüge zu Grisars Fotografien hergestellt. In ihrer Freizeit und auf dem Schulweg begegnen die Schüler täglich Motiven, die Grisar in seinen Fotografien festgehalten hat. So fiel es ihnen nicht schwer, einen Bezug zwischen seinen Fotografien und ihrer heutigen Lebenswelt zu finden und somit Veränderungen der Dortmunder Nordstadt zu dokumentieren.

Die Werke unserer Schüler sind in der Zeche Zollern im Rahmen der Ausstellung „Erich Grisar, Ruhrgebietsfotografien 1928 – 1933“ vom 24. Februar bis 08. Oktober 2017, zu sehen. Nach der Ausstellung „Unterwelten“ im Jahr 2014 ist es das zweite Mal, dass die Kielhornschule mit einem Schülerbeitrag in einer Ausstellung auf Zeche Zollern vertreten ist.

Erich-Grisar-Eröffnung-1332_2-minErich-Grisar-Eröffnung-1322_2-minErich-Grisar-Eröffnung-1314_2-min