Schulsozialarbeit

Frau Marilena Adorf, Schulsozialarbeiterin

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Aufgrund des umfänglichen Förderbedarfes unserer Schülerinnen und Schüler ist Schulsozialarbeit an der Kielhornschule integrativer Bestandteil der schulischen Arbeit und eingebettet in das tägliche Schulgeschehen. Basis aller sozialarbeiterischen und sozialpädagogischen Angebote ist die Vertrauensebene, die sich aus der regelmäßigen, intensiven Begegnung und konkreten Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und der Schulleitung sowie mit den Schülerinnen und Schülern und deren Eltern entwickelt.

Das Aufgabenfeld der Schulsozialarbeit an der Kielhornschule hat vorrangig mit der individuellen seelischen Entwicklung sowie den sozialen Systemen (Familie, Klassenverband, Freundeskreis, etc.) der Kinder und Jugendlichen und deren Störungen zu tun. Dabei sind seelische, interaktionelle, soziale und systemische Zusammenhänge zu erkennen und kommunizierbar zu machen. Daraus erfolgt die Notwendigkeit von individueller Begleitung, Krisenhilfe, Eltern- und Lehrer_innenberatung insbesondere im Sinne präventiver und begeitender Hilfe.

Eine Grundvoraussetzung für diese Arbeit ist, dass die Sozialpädagogin den Kindern und Jugendlichen und deren Eltern bekannt und als Vertrauensperson ansprechbar ist. Schulsozialarbeit an der Kielhornschule setzt sich zum Ziel, Kinder und Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten, sie bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung zu unterstützen und ihre Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und/ oder sozialen Problemen zu fördern.

Im Einzelnen umfasst die Schulsozialarbeit an der Kielhornschule folgende Arbeitsbereiche:

  • Arbeit mit schulmüden Jugendlichen
  • Arbeit mit emotional und sozial belasteten Jugendlichen, deren Förderschwerpunkt im Förderbereich Lernen liegt
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit sozialpädagogischen Ämtern und Trägern (Jugendkontaktbeamte der Polizei, Beratungsstellen, Kinder- und Jugendpsychiatrien, heilpädagogische und medizinische Einrichtungen, Kinderschutzbund)
  • Intensivierung der Elternberatung bei emotional und sozial auffälligen Kindern und Jugendlichen
  • Drogenprävention